In jedem Unternehmen steckt ein besseres

In jedem Unternehmen steckt ein besseres: Zeitorientierte Betriebswirtschaft mit dem Weichselbaum-System von Ernst Weichselbaum

Anleitung zum selbstständigen Denken mit Suchtgefahr

Die Zwischenüberschrift „Der Deming Österreichs“ hat mich erst einmal zurückzucken lassen. Und dann noch die Zuschreibung „Rockstar der Fraktalen Organisation“. Und das obwohl ich bislang nichts von oder über Weichselbaum gelesen hatte? Auf der anderen Seite könnte da etwas Entscheidendes an mir vorbeigehen. Insofern fiel die Wahl leicht: im Zweifelsfall kaufe ich das Buch und vergewissere mich selbst, inwiefern sich die Lektüre lohnen könnte. Und mein Fazit: es hat sich gelohnt!

Jahrelange Erfahrung macht sich bezahlt

Man merkt dem Buch an, dass es auf der jahrelangen, ja jahrzehntelangen Erfahrung von Ernst Weichselbaum gründet. Die Dinge, die er beschreibt, hat er bei Bene, einem Spezialisten für die Gestaltung und Einrichtung von modernen Büro- und Arbeitswelten realisiert. Zusätzlich hat der Autor die letzten knapp 30 Jahre genutzt, um seine Konzepte in der Beratung von 120 weiteren Firmen zur Anwendung zu bringen. Durch die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Autor Niels Pfläging in der Rolle als Herausgeber gelang es, die Konzepte von Weichselbaum so zu beschreiben, dass sie auch Novizen in Thema einlädt und neugierig macht.

Seite für Seite eine Einladung zur Selbstreflexion

Den großen Reiz des Buches macht, neben der inhaltlichen Dichte, sein Aufbau aus. Egal welche Seite man aufschlägt, fast immer erwartet den Leser ein Gedanke, der auf genau einer Seite dargestellt wird. Natürlich lassen sich die Anregungen, z.B. „Vereinbarungen an der Nahtstelle sind eine verpflichtende Selbstverständlichkeit“, auf einer Seite nicht vollumfänglich beschreiben. Aber es gelingt, den Gedankengang so weit zu konkretisieren, dass er als Anregung für die persönliche Führungs- und Gestaltungsverantwortung dient.

Nahtstellen anstelle von Schnittstellen: Es geht um Dialog!

Wenn die Prozessgestaltung in Fertigungs- und Dienstleistungsprozessketten auf der Grundhaltung aufbaut, dass es um den produktiven Dialog der am Prozess Beteiligten geht und wie diese möglichst leichtgängig Hand-in-Hand Arbeiten können (Nahtstellen), erübrigen sich zahlreiche Diskussionen und Fragestellungen. Z. B. „Bin ich dafür noch zuständig? Wie kann ich mich gegen diesen Zusatzaufwand wehren? Wie bekomme ich Workload von mir weg delegiert?“. Dann würde sich die Ausrichtung am Kunden automatisch einstellen. Und mit dieser Ausrichtung ist der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens eine unvermeidliche Konsequenz! 

Ich wünsche dem Ansatz der zeitorientierten Betriebswirtschaft mit dem Weichselbaum-System möglichst viele und umsetzungsstarke Leser*innen. Die betriebliche Arbeitswelt wartet darauf.

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