Lebenslanges Lernen mit 25 konkreten Wegen dazu

Mich begleitet der Slogan „Lebenslanges Lernen“ solange ich denken kann: Angefangen mit dem Interesse meiner Eltern an dem Lernstoff während meiner Schulzeit bis hin zu Erkenntnis im Rahmen des Studiums, dass ein Ende des Lernens nicht absehbar sein wird. Mir persönlich macht es Freude und Lernen ist Bestandteil meines Lebensalltags.

Lernen im Betrieb organisieren

Doch wie gehe ich mit dem Thema Lernen im Betrieb um? Setze ich darauf, dass die Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen die gleiche Begeisterung verspüren? Oder habe ich nicht auch die Verantwortung dafür, den entsprechenden Rahmen zu schaffen, dass Lernprozesse entstehen können? Genau den zweiten, den passenden organisationalen Rahmen, haben die Autoren im Blick. Unter Lernkultur beschreiben sie „die Gesamtheit aller Einstellungen, Haltungen, Konventionen, Werte, Praktiken und Prozesse, die das Lernen in einer Organisation fördern und prägen“ (S. 14). Ihre Grundidee dabei: „Ziel muss es sein, dass jeder Einzelne selbst zum Gestalter seiner bzw. ihrer Weiterentwicklung wird“ (S. 16). Insofern ist das Buch für Führungskräfte eindeutig Pflichtlektüre!

Lernen bringt tatsächlich Vorteile

Mein Tagesplan inklusive Lernchancen: Der #13 Lernhack „Mein Tagesplan“ bietet sich für alle an, die ein Faible für Tagesplanung haben. Warum nicht nur die Aufgaben des Tages, sondern auch mögliche Lernchancen einplanen? Dazu muss ich mir keine zusätzlichen Aktivitäten vornehmen, sondern lenke meinen Blick auf die Lernchancen, die in den geplanten Aktivitäten ohnehin enthalten sind. Das Gleiche kann man natürlich auch auf anstehenden Projekte anwenden.

Wie lerne ich nachhaltig aus Videos? Wie google ich smart?

Die Bereitschaft, auch aus Videos zu lernen (#16 „Wirklich lernen mit Videos“), erlebe ich in der Mitarbeiterschaft als hoch. Die Preisfrage ist nur, wie das Gesehene auch wirklich in dauerhaftes Lernen überführt wird. Dazu genügt das Ansehen alleine in der Regel nicht. Die Autoren zeigen hier mithilfe der in MS 365 bereits vorhandenen Tools auf, wie diese Lernform effizient und nachhaltig umgesetzt werden kann. Ganz ähnlich der Lernhack „#19 Smarter googeln“: Es sind häufig kleine technische Details, die in der Praxis entscheidend weiterhelfen.

Retrospektiven – der Blick in den Rückspiegel/auf das gemeinsam Erlebte forciert Lernen

Agile Retrospektiven (#25) sollten eigentlich in der Zwischenzeit eine Selbstverständlichkeit in Betrieben und Organisationen sein. Da die Realität noch nicht so weit ist, schlagen die Autoren vor, sich auf drei Fragen zu fokussieren:

Keep: Was wollen wir beibehalten, weil es uns hilft? Wie genau tun wir das?
Change: Was wollen wir verändern und in welcher Weise, damit es besser gelingt? Wie genau tun wir das?
Stop: Was wollen wir künftig vermeiden? Wie genau tun wir das?

Visualisierungen motivieren und stützen nachhaltiges Lernen

Die im ganzen Buch verwendeten Visualisierungen regen zum Weiterdenken an und machen es leicht, das Wesentliche zu behalten. Damit bildet die Art der Visualisierung sozusagen den 26. Lernhack, der aber nicht explizit thematisiert wird. Trotzdem: Schon alleine die Visualisierungen lohnen sich für den/die schnelle Leser*in.

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