Eigentlich ist es einfach – nur die Praxis macht es eventuell schwer…

Laut Seligman, dem Vater der Positiven Psychologie, und seinem PERMA-Modell ist es einfach. Es gibt fünf Säulen des persönlichen Wohlbefindens. Er meint damit:

  • positive Emotionen spüren (Positive Emotionen),
  • sich für etwas engagieren (Engangement),
  • Verbundensein mit anderen Menschen (Relationsships/Beziehungen),
  • Sinn in unserem Tun finden (Meaning/Sinn) und
  • merken, dass wir etwas bewegen können (Achievement/Zielerreichung).

Hierzu liefert Seligman zahlreiche Anregungen und Übungshinweise.

Storytelling zur Entstehung und frühen Entwicklung der Positiven Psychologie

Was das Buch für mich so inspirierend macht, sind seine Erzählungen rings um die Entstehung der Positiven Psychologie. Vielleicht mag es für manche Leser*innen zu viel des Storytellings sein, ich selbst genieße normalerweise auch eher nüchternere Schreibstile. Doch bei Seligman geht es mir anders.

Indem der Autor z.B. sehr ausführlich beschreibt, welche Hintergrundüberlegungen und Gespräche am Rande hinter seinem Engagement bei der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika stecken, wird auch solch ein, auf den ersten Blick möglicherweise irritierender Punkt, nachvollziehbar und sogar verständlich.

Schöpfen aus der Fülle der Erfahrungen von Seligman

Das Buch schafft es, den/die Leser*in an dem Erfahrungsschatz von Seligman teilnehmen zu lassen. Man fühlt sich teilweise fast wie in einem Pausengespräch mit ihm an der Universität von Pennsylvania. Oder so lebendig wie in einem Vortrag, in dem er auf Rückfragen aus dem Publikum reagiert.

Positive Pädagogik mit eindrucksvollen Erfahrungen

Fast neidisch bin ich geworden, als ich das Kapitel über Positive Erziehung gelesen hatte. Da würde man gerne nochmals die Schulzeit erleben. Mit aufbauenden gegenseitigen Kommentaren und dem Fokus auf Erfolgserlebnissen, die im Laufe der Schulzeit immer weiter ausgebaut werden.

Wohlbefinden als Prophylaxe

Seligman kommt zu dem Ergebnis, „dass Optimismus nachweislich mit der Herz-Kreislauf-Gesundheit zusammenhängt und Pessimismus mit einem Herz-Kreislauf-Risiko“ (S. 287). Da kann man kaum verstehen, dass sich die Erkenntnisse der Positiven Psychologie nicht schon weiter durchgesetzt haben. Auf jeden Fall ist dieser Band ein guter Beitrag dafür, dass Positive Psychologie mehr Verbreitung findet.

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