Provokativen Stils – Amüsante Provokationen aber mit Wirkung!

Provokativen Stils: Wer sollte für Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils im deutschen Sprachraum kompetenter sein als Noni Höfner? Es ist wahrscheinlich 20 oder 25 Jahre her, als ich die Autorin in Workshops bei Frank Farrelly, dem leider 2013 verstorbenen Altmeister der Provokativen Therapie, erlebt hatte. Damals empfand ich ihre Art der Interviewführung als grenzwertig zynisch, doch seltsamerweise für die Klientinnen und Klienten in der Regel als hilfreich.

Mit etlichen Jahren mehr an Berufserfahrung im Coaching, weiß ich die Vorteile des Provokativen Stils immer stärker zu schätzen und kann Noni Höfner als Protagonistin des Provokativen Stils nur empfehlen.

Das Augenfällige thematisieren, immer und immer wieder

Auf den vorliegenden gut 250 Seiten stellt die Autorin den Provokativen Stil anhand von ausführlichen Therapieprotokollen detailreich in seinen Facetten dar. Es ist ein Vergnügen zu lesen, wie sie bei der Strategie verbleibt, das Augenfällige so lange immer und immer wieder zu thematisieren, bis der Widerstandsgeist auf Seiten der Klientinnen und Klienten erstarkt. Und es ist gleichzeitig eine Qual, sich vorzustellen, was in der Zwischenzeit in diesen vorzugehen mag. Doch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die Innenperspektive in der Regel entscheidend von der Außenperspektive unterscheidet. In den Protokollen der Therapiesitzungen wird dies aufgrund der Äußerungen der Klientinnen und Klienten nach Ende der Session jeweils eindrucksvoll deutlich.

Details des Provokativen Stils auf den Grund gegangen

Wer den Provokativen Stil auch in seinen Details erfassen möchte, für den sind die Verschriftungen der Therapiesessions äußerst hilfreich. Man kann sozusagen der einzelnen genutzten Phrase nachgehen, diese auf der Zunge zergehen lassen, die passende Übersetzung in den persönlichen Sprachgebrauch finden und dann noch die Wirkung derselben fasziniert beobachten. Die Kommentare von Noni Höfner erklären die entscheidenden Punkte so, dass diese auch wirklich ins Auge fallen.

Fazit: für Einsteiger und Profis geeignet

Aufgrund seiner Fülle ist dieses Werk tatsächlich sowohl für Einsteiger in den Provokativen Stil als auch für erfahrene Profis der Provokation in Therapie und Coaching geeignet. „Mit einem Schmunzeln in den Augen, einem Lächeln um den Mund und der Zugewandtheit und Empathie für das Thema der Klientin“ (frei nach Frank Farrelly) können ungewohnte Lösungsideen entstehen. Viel Spaß bei dieser Entdeckungsreise!

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