Führungskräfte

Führung in volatilen Zeiten

Führung in volatilen Zeiten

Erfahrungsaustausch: Führen in volatilen Zeiten Führung in volatilen Zeiten. Woran kann ich mich bei meiner Führungsaufgabe orientieren, wenn mein Handlungsfeld von der „VUCA-Welt“ gekennzeichnet ist? Wenn die Rahmenbedingungen so volatil, unsicher, (c)komplex und von Ambiguität (Mehrdeutigkeit) gekennzeichnet sind, dass meine klassischen Führungsmittel wie eindeutige Ziele, klassisches Projektmanagement und Controllingschleifen aufgrund des Veränderungstempos und der vorhandenen Komplexität …

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Abstand nehmen – innerlich zurücklehnen – die Lösung(en) entstehen lassen

Im Rahmen einer Teamentwicklung konnten wir es wieder einmal einüben. Immer wenn aufgrund der brisanten Themen die Stimmung in der Führungsmannschaft emotional angespannt wurde, haben wir unterbrochen, sind innerlich nach innen bzw. hinter uns getreten und haben versucht, aus dieser Wahrnehmungsperspektive heraus das wahrzunehmen, was gerade in der Führungsmannschaft passiert.

„Packen wir´s an…“

Die Autoren haben ein klares Ziel vor Augen: „Vergessen Sie all ihre vorgefassten Standpunkte über High Performance und Führungskompetenz und lernen Sie, wie leicht es ist ein Swimmer zu werden“ (S. 13). Mit „Swimmer“ werden die Führungskräfte bezeichnet, „die Energie haben, Energie geben, stets lösungsorientiert, produktiv, konzentriert und fokussiert sind“, im Gegensatz zu den „Sinkern“, „die überarbeitet, überfordert und am Limit agieren“ und den „Floatern“, „die täglich in angenehmer Dumpfheit arbeiten, Meetings absitzen und ihr Potential nicht abrufen“. Da wird einem als Leser gleich klar: Natürlich möchte ich zu den Swimmern gehören! Oder etwa nicht?

Sich als Führungskraft besser kennenlernen

Der gute Umgang mit Emotionen, den eigenen und denen meines Gegenübers, sind für Mourlane das Grundanliegen. Den Zielkorridor von emotional Leading definiert er folgendermaßen: „Es geht um die Fähigkeit, seine eigenen Emotionen und die anderer Menschen bewusst wahrzunehmen, ihre Sprache zu verstehen und Emotionen danach zu beurteilen, ob ihre Stärke der Situation angemessen ist und sie uns, so wie es eigentlich sein sollte, gute oder schlechte Ratgeber sind. Außerdem geht es um die Fähigkeit, unsere eigenen Emotionen und die anderer Menschen beeinflussen zu können“ (S. 25).

Menschen begeistern – Führung leben

Dass Sebastian Purps-Pardigol Ahnung von Führung hat zeigt seine beeindruckende Vita. Dass er das Thema Hirnforschung verstanden hat zeigt die Rezension von Gerald Hüther. Dass er begeisternd vortragen kann, habe ich im Rahmen eines Führungskräfteworkshops bei der Allianz selbst erlebt. Also bleibt nur noch die Frage: Schreibt er so gut, wie er vorträgt? Die Antwort: Ja! Und deshalb auch die fünf Sterne.

Führungsverhalten wirkt – positiv oder negativ

„Die Auswirkungen Ihres persönlichen Führungsverhaltens können Sie sich prima anhand einer spiralförmigen Bewegung vorstellen – diese verläuft entweder nach oben oder nach unten, Seitwärtsbewegungen gibt es nicht. Sie stoßen mit Ihrem persönlichen Führungsverhalten also entweder positive Entwicklungen an oder aber die Kurven führen nach unten (…). Formulieren Sie für sich ganz persönlich und im Unternehmen somit auf jeden Fall einen Plan, wie Ihre Führungskultur aussehen soll, wie Sie diese umsetzen und so zu einem wichtigen Vorteil machen wollen. Denn warum sollte es dabei nach Plan laufen, wenn es gar keinen gibt?“ (Seite 10).

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